Senator Müller zu Gast in der Abteilung 1

Veröffentlicht am 15.04.2014 in Allgemein

Am 9.4.2014 konnten wir den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, als Gast in unserer Abteilungsversammlung begrüßen. Er präsentierte die Pläne des Senats für das Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof. Viele Genossen folgten dem informativen und kurzweiligen Bericht des Senators.

Am 9.4.2014 konnten die Genossen der Abteilung 1 "Rosenthaler Vorstadt" den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, als Gast in der Abteilungsversammlung begrüßen. Er präsentierte die Pläne des Senats für das Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof. Viele Genossen folgten dem informativen und kurzweiligen Bericht des Senators.

Während des Vortrags ging Michael Müller auf die Vorteile der Planung der Koalition aus SPD und CDU ein. Ebenfalls bezog er Stellung zu den Vorwürfen, die im Zusammenhang mit den Planungen von verschiedenen Interessengruppen hervorgebracht worden und ging darauf ein.

Für das Gelände gibt es bereits verschiedenste Nutzungen und auch Planungen in verschiedenen Phasen. Momentan ruhen jedoch jegliche Arbeiten auf dem Gelände bis zum Abschluss des Volksentscheids am 25.5.2014. Lediglich archäologische Grabungsarbeiten, um die Spuren der Konzentrations- und Arbeitslager auf dem Gelände aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts freizulegen, werden im Moment fortgesetzt.

Ausgleich vielfältiger Interessen als Herausforderung

Der Fall eines stillgelegten innerstädtischen Flughafens eröffnet unzählige Möglichkeiten der Gestaltung und weckt die unterschiedlichsten Interesse aber auch Begehrlichkeiten. Während manche das Gelände vollständig als Baugrund erschließen wollen, streben andere an, das Gelände möglichst unbebaut und unberührt zu lassen. Der Senat will diese einmalige Chance nutzen, möglichst viele Interessen in einem Gesamtkonzept zu vereinen. Um die Vielfalt der Ideen und Interessen zu sammeln und zu kanalisieren wurden viele Veranstaltungen, etwa die so genannte Stadtwerkstatt, mit Bürgerinnen und Bürgern, Bürgerinitiativen, Anwohnern und anderen Interessengruppen abgehalten.

Ehemaliger Flughafen ist wichtig für die Wohnungssituation in Berlin

Der aktuelle Konzeptvorschlag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sieht eine Randbebauung an drei Seiten des Geländes vor. Diese solle aber nur einen Bruchteil der Gesamtfläche ausmachen. von Stadtquartiere sollen am Tempelhofer Damm, am Südring und an der Oderstraße entstehen. Diese sollen einen Beitrag zur Entschärfung der angespannten Wohnungssituation und Mietpreisentwicklung in der Stadt leisten. Nicht zuletzt in unserem Abteilungsgebiet sind die Folgen der starken Mietpreissteigerung zu spüren und eine Entlastung durch die Quartiere am ehemaligen Flughafen wird erhofft. Gemeinsam mit mehreren städtischen Gesellschaften entwickelt sollen 1700 neue Wohnungen entstehen. Mehr als die Hälfte dieser Einheiten sollen für sechs bis acht Euro pro Quadratmeter vermietet werden. Diese Mietpreise sind auch mit kleinen und mittleren Einkommen erschwinglich. Somit soll eine Durchmischung der Mieterschaft erreicht werden. Der geschätzte Zuzug nach Berlin in den kommenden Jahren macht weiteren bezahlbaren Wohnraum in der ganzen Stadt nötig. Das Tempelhofer Feld ist ein wichtiger Baustein dieses auf viele Jahre ausgerichteten städtebaulichen Gesamtkonzepts der Senatsverwaltung. Zusätzlich zu den geplanten Quartieren werden Gewerbeeinheiten geplant, die auf der Seite des Südrings in niedriger Bauweise zusätzlich als Lärmschutz dienen sollen.

Senator Müller warb bei den Anwesenden für das Gestaltungskonzept "Tempelhofer Freiheit" des Senats, dass am 25.5.2014 zur Wahl steht.

 

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